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Deutsch-polnisches Miteinander

Fürst Pückler legte den Muskauer Park zu beiden Seiten der Neiße an. Seit 1945 die Grenze entlang des Flusses verläuft, liegen zwei Drittel des Gartenkunstwerkes auf polnischen Boden. Nach dem politischen Mauerfall entwickelte sich eine intensive Zusammenarbeit zwischen deutschen und polnischen Partnern, um das kulturhistorische Erbe gemeinsam zu rekonstruieren und zu pflegen. Sichtachsen über die Neiße hinweg wurden freigelegt, Wege wiederhergestellt. Mit der Doppelbrücke an der Jeanetteninsel und der Englischen Brücke entstanden zerstörte Verbindungen an alter Stelle neu. Durch einen deutsch-polnischen Antrag kam der Muskauer Park 2004 sogar auf die UNESCO-Liste des Weltkulturerbe.

 

Alljährlich Ende Mai wird im Fürst-Pückler-Park über die kaum spürbare Grenze hinweg gefeiert. Vereine auf deutscher und polnischer Seite gestalten zusammen das kulturell-kulinarische Programm an verschiedenen Orten im Park.